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Über die Palliative Care

Unser spezialisiertes, multiprofessionelles Team begleitet Patientinnen und Patienten umfassend. Wir behandeln belastende körperliche Beschwerden und berücksichtigen ebenso psychische, soziale und spirituelle Anliegen. Gemeinsam suchen wir nach Lösungen, die zur individuellen Lebenssituation passen. 

Wissen weitergeben, Versorgung weiterentwickeln  

Als universitäres Lehr- und Forschungsspital engagiert sich das LUKS für die Aus-, Weiter- und Fortbildung von Fachpersonen. Eine fundierte palliative Versorgung benötigt neben medizinischem Wissen auch kommunikative Kompetenz, ethische Reflexion und eine enge interprofessionelle Zusammenarbeit.  

Gemeinsam mit der Universität Luzern und weiteren Praxispartnerorganisationen bietet das LUKS den Zertifikatslehrgang (CAS) für Palliative Care an. Die Weiterbildung vermittelt praxisnahes Wissen für unterschiedliche Bereiche und Versorgungssettings der Palliative Care. 

Das Palli-Forum ist eine praxisnahe Online-Fortbildungsreihe für Fachpersonen aus Medizin, Pflege und weiteren Gesundheitsberufen. Es findet viermal jährlich virtuell statt und greift aktuelle sowie für den klinischen Alltag relevante Themen der Palliative Care auf.  

Vernetzt forschen, Versorgung verbessern

Das Kompetenzzentrum Palliative Care des LUKS Luzern engagiert sich in der klinischen Forschung und arbeitet einerseits mit der Fakultät für Gesundheitswissenschaften und Medizin sowie mit der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern zusammen. Andererseits bestehen Kooperationen mit weiteren nationalen und internationalen Forschungsgruppen.   

Ziel ist es, neue Erkenntnisse zu gewinnen, die Versorgung schwerkranker Menschen kontinuierlich zu verbessern und wissenschaftliche Ergebnisse in die klinische Praxis zu übertragen. Im Zentrum stehen Fragen, die für Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen unmittelbar relevant sind. Dazu gehören die bestmögliche Linderung belastender Symptome, eine frühzeitige und bedarfsgerechte Integration der Palliative Care, die Unterstützung bei komplexen Entscheidungen sowie die Verbesserung von Lebensqualität, Selbstbestimmung und Versorgungskontinuität. Gemeinsam beleuchten wir auch den Umgang mit Wissen, Nichtwissen und Unsicherheit in der Betreuung schwerkranker Menschen. Dabei beschäftigen wir uns mit epistemischer Ungerechtigkeit, also mit Situationen, in denen Erfahrungen, Aussagen oder Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten nicht angemessen wahrgenommen oder berücksichtigt werden. 

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