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Forschung Augenklinik

Einleitung 

Weltweit sind fast 295 Millionen Menschen von einer mittelgradigen bis schweren Sehbeein-trächtigung betroffen, davon sind 43,3 Millionen blind. Ein teilweiser oder sogar vollständiger Sehverlust beeinträchtigt das alltägliche Leben und kann das allgemeine Wohlbefinden, die psychische Gesundheit, die soziale Teilnahme, sowie die Fähigkeit, ein unabhängiges Leben zu führen, gefährden. Durch Forschung im Bereich Ophthalmologie wollen wir die kostbare Fähigkeit zu sehen schützen, indem wir Diagnoseverfahren und Therapien entwickeln, die das Fortschreiten von Augenkrankheiten, welche zur Erblindung führen können, stoppen und dem Sehverlust vorbeugen sollen.

Forschungsschwerpunkte

Klinische Forschung

A) Von Ärzten/innen initiierte Projekte
Unsere klinische Forschung ist darauf fokussiert in folgenden Bereichen, neue Therapien zu evaluieren, innovative Diagnosetechnologien zu entwickeln:

  • Netzhaut & Hornhaut
  • Neuro-Ophthalmologie
  • Glaukom (Grüner Star)
  • Katarakt (Grauer Star)

B) Multizentrische Studien & Tumorzentrum Kooperationen
Unsere Augenklinik nimmt gemeinsam mit anderen Kliniken an internationalen Studien teil, um die Langzeitwirkung von Medikamenten zu untersuchen und die Behandlung dadurch kontinuierlich zu verbessern.
Des weiteren arbeitet die Augenklinik mit dem Tumorzentrum des Luzerner Kantonsspitals zusammen, um augenbedingte Nebenwirkungen von Therapien gegen Tumore zu erfassen.

Grundlegende Augenforschung

Augenbewegungen/Blicksteuerung

A) Pathologie der Augenbewegungen
Bei vielen Augenerkrankungen verändern sich die Augenbewegungen der Betroffenen – darunter auch der optokinetische Nystagmus (OKN), der Mechanismus, der für die Stabilisierung des Blicks verantwortlich ist.

B) Augenbewegungen bei schweren Seh-/Gehirnerkrankungen
Viele Augenerkrankungen, wie die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) oder das Glaukom (Grüner Star), beeinflussen die Augenbewegungen und können deren natürliche Muster verändern.

C) Diagnose- und Therapiehilfen
Neue Technologien unterstützen die frühzeitige Diagnose von Augenerkrankungen und helfen, das Sehvermögen von Patienten gezielt zu verbessern.

Weitere Anwendungsgebiete

A) Simulation von Augenerkrankungen
Neue Technologien, sowie Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) ermöglichen realistische Simulationen von Augenerkrankungen und eröffnen damit neue Möglichkeiten.

B) KI-gestützte Bildanalyse
Künstliche Intelligenz (KI) bietet vielversprechende Möglichkeiten, Aufnahmen des Auges präzise auszuwerten und Zusammenhänge zwischen Befunden und Krankheitsverläufen besser zu verstehen.

C) Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Untersuchungen unter realitätsnahen Bedingungen helfen zu erkennen, womit Patientinnen und Patienten am meisten Schwierigkeiten haben. Das wiederum hilft bei der Gestaltung der visuellen Umgebung (z. B. Verkehr), damit Personen mit Sehbehinderungen diese besser wahrnehmen können.

Kooperationen 

  • Universität Luzern
  • ETH Zürich
  • Hochschule Luzern (HSLU)
  • SUVA

Laufende Studien 

Klinische Forschung Netzhaut

Hornhaut

Neuro-Ophthalmologie

Glaukom

Katarakt

Grundlegende Augenforschung

Forschungsgruppenleitende

Forschungsteam

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